Instandhaltungsmaßnahmen am Wittstocker Dosseteich
Der Dosseteich in Wittstock wird in den kommenden Tagen von Unkraut-Pflanzen befreit. Die Stadtverwaltung von Wittstock/Dosse hat von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Ostprignitz-Ruppin die Genehmigung erhalten, ab Montag, 12. August 2013, das Gewässer auf diese Weise zu reinigen. Allerdings ist durch den momentan niedrigen Wasserstand im Dosseteich der Einsatz des dazu notwendigen Bootes nicht möglich.
Durch die Trockenperiode der vergangenen Tage ist der Wasserstand im Dosseteich um rund 30 Zentimeter unter den Normalwert gesunken. Deshalb kann auch die bei Bürgern und Gästen der Stadt beliebte Fontäne derzeit nicht betrieben werden. In den vergangenen Tagen wurde durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr mehrfach Wasser aus der Dosse in den Teich gepumpt, um das Gewässer mit etwas Sauerstoff anzureichern. Weiterhin haben Mitglieder des Kreisanglerverbandes in Vorbereitung auf die Entkrautung bereits große Teile des Fischbestandes umgesetzt. Die bevorstehenden Maßnahmen am Dosseteich sollen das Gewässer nun wieder optisch attraktiver machen. Bei der Instandhaltung müssen zudem Auflagen zum Schutz der von Seerosen und des Rohrsängers eingehalten werden.
Der Dosseteich existierte seit dem Jahr 1974 als fließendes Gewässer. Der Wasserfluss wurde allerdings durch einen Umbau im Jahr 1986 fast vollständig aufgegeben. Auch deswegen kam es in der Vergangenheit dort bereits mehrfach zu verstärktem Pflanzenbewuchs. Die Wittstocker Stadtverwaltung arbeitet deshalb zurzeit an einer grundlegenden Lösung, um die Zukunft des Dosseteiches langfristig zu sichern.
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