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Ergebnisse des Arbeitsgespräches zur Gesundheitsversorgung in Wittstock/Dosse
Wittstock/Dosse, den 26.01.2026Im Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg (MGS) hat am Montag, 26. Januar 2026, eine weitere Abstimmungsrunde zur Entwicklung der Gesundheitsversorgung in Wittstock/Dosse stattgefunden. An dem Termin, der witterungsbedingt in hybrider Form durchgeführt wurde, nahmen Vertreter des MGS, des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, der Stadt Wittstock/Dosse, des Universitätsklinikums Ruppin-Brandenburg (UKRB), der Kassenärztlichen Vereinigung (KVBB) sowie der Krankenkassen teil.
In den bisherigen Gesprächen und Zusammenkünften mit den Entscheidungsträgern und den direkt vor Ort Betroffenen hat sich die Errichtung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in Wittstock/Dosse als favorisierte Lösung herausgestellt. Allerdings gibt es hinsichtlich der Frage des Betreibers sowie weiterer notwendiger Voraussetzungen noch Gesprächsbedarf. In der Abstimmung am 26. Januar 2026 wurde deshalb über das weitere Vorgehen beraten.
Das gemeinsame Ziel als Reaktion auf die Schließung des Krankenhauses bleibt und wurde untermauert: In der ehemaligen Tuchfabrik in Wittstock/Dosse soll eine Poliklinik in Form eines MVZ entstehen. Dieses soll ein Leuchtturmprojekt für die regionale Gesundheitsversorgung werden – vergleichbar mit einer ähnlichen Einrichtung in Templin, die sich vom Pilotprojekt zum Vorzeigemodell entwickelt hat.
Das UKRB steht weiter seinem Angebot, in Wittstock/Dosse ein MVZ zu betreiben. Allerdings sind dafür noch Details zu klären, gemeinsam dem MGS, mit der KVBB und den Krankenkassen.
In dem sachlichen Arbeitsgespräch einigten sich die Teilnehmer darauf, gemeinsam ein langfristig tragbares Konzept zu entwickeln, inklusive der notwendigen Zeit zur Vorbereitung und Planung für ein Vorhaben dieser Größenordnung. „Wir sind auf einem guten Weg, aber die Zeit läuft uns davon. Eine Entscheidung muss schnellstmöglich herbeigeführt werden. Der heute in Aussicht gestellte Termin – Mitte März 2026 – käme uns da sehr entgegen“, sagte Wittstocks Bürgermeister, Dr. Philipp Wacker.
Darüber hinaus ist beim heutigen Termin ein Fahrplan für die kommenden Wochen vereinbart worden: Bis Ende Februar 2026 soll eine Arbeitsgruppe mit UKRB, Krankenkassen, KVBB und MGS gemeinsam die Details für ein wirtschaftliches Betreiberkonzept besprechen und belastbare Ergebnisse erarbeiten.