"Clever Altern" - Einbruchschutz: Tipps vom Experten

Einmal im Monat treffen sich die Zempower Senioren im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Clever Altern“. Organisiert und betreut wird dieses Projekt von Jeannette Strauch von ESTAruppin e. V. "Einsetzen statt Aussetzen".

Im März kam Olaf Trojan, Sachbearbeiter technische Prävention von der Polizeiinspektion OPR, zu dem Seniorentreffen ins Gemeindehaus. Er gab zahlreiche und wertvolle Tipps zum Thema Einbruchschutz. Vorab gab es von dem Experten teils unglaubliche Informationen:

  • alle 7 Minuten gibt es in Deutschland einen Einbruch im privaten Umfeld

  • pro Jahr entstehen ca. 230 Millionen € Sachschäden 

  • die Haupteinbruchszeit in Wohnungen und Häuser liegt zwischen 16 und 18 Uhr

  • wie gut auch immer die Verstecke zuhause sind - professionelle Einbrecher finden (leider) alles!

 

Die größten Irrtümer zum Thema Einbruchsicherheit:

  • „Einbrechern muss man sich entgegenstellen“ - besser nicht, denn sie sind meist die Stärkeren. Sie sollten höchstens einen Angriff abwehren und möglichst schnell nach draußen gehen. Das Handy nicht vergessen!

  • „Ich kaufe mir eine Alarmanlage“ - ein guter mechanischer Schutz bleibt die erste Wahl (Fenster einbruchsicher machen, Haustüren sichern etc.)

  • „Ich bin gut versichert“ - denken Sie daran, dass sich der ideelle Wert vieler Dinge nicht ersetzen lässt.

  • „Bei mir lohnt sich ein Einbruch nicht“ - Einbrecher verscherbeln alles, alte Handys und andere Geräte, auch mit Ihren Daten lässt sich Geld machen.

  • „Einbrecher kommen meist während der Sommerferien“ - Nein, die beliebteste Zeit ist der Winter, wenn die frühe Dunkelheit Schutz bietet.

  • „Einbrecher kommen nachts“ - Nein, dann schlafen auch die Diebe, die meisten Einbrüche werden zwischen 16 und 18 Uhr verübt.

  • „Wer rein will, kommt auch rein“ - Nicht, wenn Sie sich guter Sicherheitstechnik für Fenster und Türen bedienen; empfohlen wird Sicherheitsstufe 2. Das ist ausreichend, wie uns anhand von Videoaufnahmen gezeigt wurde.

 

Lassen Sie sich von einer renommierten Firma beraten und sparen Sie nicht an der falschen Stelle.

Bei weiteren Fragen zu dem Thema können sie sich auch gerne an Herrn Olaf Trojan unter wenden.

 

Bei „Clever altern" werden die unterschiedlichsten Themen behandelt. Achten sie auf die Aushänge im Dorf (am Gemeindehaus oder an der Bushaltestelle) oder fragen Sie bei Marina Gensch.

Autorin: Ingrid Tüttenberg

 

 

Bild zur Meldung: Großes Interesse gab es im März beim Seniorentreffen zum Thema Einbruchschutz.